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Die Schulpfarrerin D. Reiß bemüht sich seit vielen Jahren darum, dass dieser Raum endlich die Ausstattung bekommt, um als "Raum der Stille" genutzt werden zu können. Allerdings mangelte es an einem stimmigen Gesamtkonzept. Um dieses zu finden, gab es ein Projekt der Fachschaft Kunst, wobei im Unterricht Raumkonzepte und Modelle entwickelt wurden.

Die Schülerideen waren sehr kreativ, vielgestaltig und komplex, gingen aber auch sehr weit auseinander und mündeten nicht in einem stimmigen Entwurf. Versuche von Frau Reiß und anderen, zumindest ein paar Ideen umzusetzen und den Raum baulich zu verändern, mussten auf Grund schwieriger Umstände leider auf Eis gelegt werden.

Im Schuljahr 2016/17 konnte Frau Reiß wieder ihre Energie in das Projekt "Raum der Stille" stecken und hat sich mit dem Architekten B. Paulick der Bauhütte Volkenroda einen kompetenten und engagierten Mitstreiter für ein stimmiges Gesamtkonzept gesucht. Er hat nicht nur einen großen Erfahrungsschatz im Gestalten spiritueller Räume, sondern auch eine große Verbundenheit zum Evangelischen Schulzentrum, in dem seine vier Kinder erfolgreiche Schulabschlüsse absolvierten. Seine unkonventionelle Art, mit Laien gemeinsam eine in sich stimmige Raumgestaltung zu planen, begeistert sowohl Schüler als auch Lehrer der anschließend entstandenen, siebenköpfigen Arbeitsgruppe.

Drei SchülerInnen, die damals im Kunstprojekt zur Raugestaltung mitgearbeitet haben, sind fester Bestandteil der Arbeitsgruppe. Es handelt sich hierbei um Friederike Stelter, Clara Thormann und Caspar Loew, die in die 10. Klasse des Evangelischen Schulzentrums gehen und das Projekt mit großem Fleiß und guten Ideen voranbringen. Sie nehmen sich viel Zeit für die Arbeitsgruppe und bereichern die Gestaltung durch individuelle Ideen.

Des Weiteren gehören die Lehrerinnen Frau Grimmenstein und Frau Schönbach-Stelter zur Arbeitsgruppe.



Alle sind von diesem Projekt begeistert und führen es voll Tatendrang von einem Schritt zum nächsten.